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Helen Keller, Zürich

Baugrundverbesserung

       

An der Helen-Keller Strasse in Zürich-Schwamendingen wurde ein Ersatz-Neubau realisiert. Die bestehenden Gebäude wurden dabei komplett rückgebaut. Für die geplanten Neubauten waren Einschnitte bis 3.80 m unter das gewachsene Terrain erforderlich.

Die Geologie war geprägt von Verlandungssedimenten und der verschwemmten Moräne. Als tragfähige Schicht konnte auf ca. 14 m unter Geländeoberkante die kompakte Moräne erkundet werden. In der verschwemmten Moräne wurden grössere Linsen von Verlandungssedimenten ausgemacht, was zu grossen differenziellen Setzungen führen kann. Das Projektgebiet liegt in der Grundwasserschutzzone Au. Dabei lag der vorhandene Grundwasserspiegel über dem geplanten Fundationsniveau, was für die Erstellung der Baugrube eine Grundwasserabsenkung erforderte.

Als Gründungsverfahren wurde bei diesem Bauvorhaben die Rüttelstopfverdichtung gewählt. In den mehrheitlich feinkörnigen Bodenschichten konnten die bis zu 10 m mächtigen und weichen Schichten verbessert werden. Dies führte zu einer Homogenisierung des Baugrunds und resultierte in einem gleichmässigen Setzungsverhalten des Neubaus. Mit dem Einsatz unserer elektrobetriebenen Schleusenrüttler konnte auch eine Verschmutzung des Grundwassers (Au-Bereich) ausgeschlossen werden.