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Model AG, Weinfelden

Gründung für die Erweiterung der Papierfabrik

       
Die Firma Model AG erweitert ihre Produktion der Papierherstellung und baut auf dem bestehenden Firmengelände eine neue Stoffaufbereitungsanlage. Der Standort der neuen Anlage kommt im Bereich eines grösseren Lager- und Abstellplatzes zu liegen. Auf der freien Fläche standen zur Zeit der Firmengründung die ersten Fabrikhallen, welche im Laufe der Zeit rückgebaut wurden

Die neuen Anlagenbereiche werden zum Teil im Bestand integriert, mehrheitlich aber in neu zu erstellenden Gebäuden untergebracht. Dabei sind Gebäudeteile mit Produktionsanlagen über Bodenplatten mit Fundamentverstärkungen gegründet. Die Lasten in den Bereichen der Lagerhallen und der Anlieferung werden hingegen über Streifenfundamenten in den Untergrund eingeleitet.

Der Baugrund setzt sich in den obersten Schichten mehrheitlich aus Auffüll- und Abbruchmaterial zusammen, welches aus den umfangreichen, vergangenen Bautätigkeiten stammt. Darunter ist der Baugrund vom Thurschotter geprägt.
Die ausgeführten Gründungsarbeiten können in zwei Verfahren unterteilt werden. Bei Fundamentplatten sowie Bereichen mit verteilten Lasten wurde der anstehende Baugrund mit Rüttelstopfsäulen (RSV) verbessert. Zur Erhöhung der Steifigkeit wurden vereinzelte Stopf-Säulen vermörtelt ausgeführt (VSS). Sämtliche Bestandsicherungen und Gründungsmassnahmen in den Gebäuden, sowie konzentrierte Lastabtragungen wurden mit Soilcrete®-Säulen fundiert.

Während der Arbeiten wurden viele Blöcke und grössere Stücke von alten Fundamenten angetroffen. Diese Hindernisse wären für die Rüttelstopfprodukte zu gross gewesen und hätten entfernt werden müssen. In diesen Bereichen konnte während der Arbeiten das Gründungsverfahren umgestellt werden und die schon vor Ort installierten Soilcreteanlage konnte eingesetzt werden. Mit dieser flexiblen Projektanpassung wurde direkt auf die unerwarteten Baugrundverhältnisse reagiert, was massgebend zum erfolgreichen Projektgelingen beigetragen hat. Durch die rasche Umstellung des Verfahrens wurde der Bauzeitplan trotz veränderter Ausgangslage eingehalten.