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Baugrunderkundung

   
Mit den Ergebnissen qualifizierter Baugrunderkundungen liefert Keller dem Bodengutachter als Sachwalter des Bauherrn die notwendigen Entscheidungsunterlagen für die Baugrundbeurteilung.

Bohrprogramme zur Baugrunderkundung beruhen auf der geplanten Baugrundbeanspruchung durch das Bauwerk und der vermuteten Bodenstruktur. Für ein Einfamilienhaus entspricht der Ausführungsumfang in der Regel den Festlegungen. Anders bei Bauwerken, die sich auf grosse Längen erstrecken wie Brücken und Autobahnstrassen, oder solchen, die in die Tiefe gehen wie Schleusen oder Tunnel. Hier muss ständig überprüft werden, ob getroffene Vorausfestlegungen noch gelten.
Bei geplanten Gründungs- und Grundwassermassnahmen muss der Baugrund für alternative, oft günstigere Verfahren ausreichend erkundet sein. All dies erfordert neben der richtigen Baugrundansprache auch die Fähigkeit, das Bauwerk in seiner Konstruktion und alle für seine Errichtung in Frage kommenden Gründungstechniken beurteilen zu können. Ingenieure und Bohrmeister von Keller sind darin geschult.


Bohren in kontaminierten Böden und Deponien


Bohrungen in kontaminierten Böden dienen der Erkundung oder Sanierung der Kontamination. Unabhängig vom Ausführungsziel benötigt die ausführende Firma zusätzliche Fachkenntnisse, die erheblich über diejenigen für gewöhnliche, auch qualifizierte Aufschlussbohrungen hinausgehen.


Drucksondierungen


In Verbindung mit einer benachbarten Drucksondierung können die Ergebnisse einer Erkundungsbohrung mit Aussagen über die Lagerungsdichte und die Steifigkeit der angetroffenen Böden ergänzt werden.

Die große Drucksonde von Keller ist auf einem LKW montiert und arbeitet mit maximalen Drücken von 20 t. Damit werden Tiefen zwischen 15 und 25 m erreicht. Mantelreibung und Spitzenwiderstand werden elektronisch registriert und im Büro zusammen mit dem errechneten Bodenindex aufgezeichnet.


Rammsondierungen


Keller verfügt über leichte (DPL), mittelschwere (DPM) und schwere Rammsonden (DPH). Die Geräte sind motorbetrieben und mit einem automatischen Zähl- und Registrierwerk versehen. Bei der Rammsondierung wird die erreichte Schlagzahl N10 aufgezeichnet, die ein Rammbär von genormtem Gewicht und bei genormter Fallhöhe für 10 cm Eindringtiefe der Sonde benötigt. Rammsonden können je nach Boden für Erkundungstiefen bis zu 25 m eingesetzt werden. Rammsondierungen können nur in Verbindung mit Ergebnissen von Aufschlussbohrungen interpretiert werden.


Zu den Referenzen mit diesem Verfahren